Wozu dient ein Notaranderkonto?

Wer sich mit dem Kauf oder Verkauf einer Immobilie beschäftigt, wird früher oder später über die Frage stolpern, ob im Rahmen des erforderlichen notariellen Vertrages ein so genanntes Notaranderkonto zur Anwendung kommen soll. Die Idee hinter einem solchen Anderkonto besteht darin, dass der Notar bestimmte Geldbeträge zweckgebunden verwahren und nach den Anweisungen des Hinterlegers auszahlen… Weiter »

Wie kann man eine UG in eine GmbH umwandeln?

Im Jahre 2008 eröffnete der Gesetzgeber im Rahmen des GmbH-Modernisierungsgesetzes (MoMiG) die Möglichkeit, eine haftungsbeschränkte Kapitalgesellschaft mit einem geringeren Stammkapital zu gründen, als dies bei der „normalen“ GmbH vorgesehen ist. In den Jahren zuvor hatten sich immer mehr Unternehmer in die Gründung ausländischer Gesellschaften (vor allem limited) geflüchtet, da dort die Kapitalaufbringung deutlich einfacher war…. Weiter »

Eigentumswohnung übertragen: das sollte man wissen

Die so genannte vorweggenommene Erbfolge spielt in Deutschland eine immer größere Rolle. Dabei geht es um die Frage, wie Vermögen bereits zu Lebzeiten rechtssicher an Kinder oder andere nahestehende Personen weitergegeben werden kann. Verfügen die Erblasser über größere Vermögen, sollen durch die vorweggenommene Übertragung von Vermögenswerten, insbesondere Immobilien, Steuern eingespart werden. Die Freibeträge bei Schenkungen… Weiter »

Grundschuld: was muss ich beachten?

Gundschulden gehören zu den häufigsten beurkundungspflichtigen Vorgängen beim Notar. Aber was muss der Grundschuldbesteller wissen? Hierzu einige Informationen. Was ist eine Grundschuld? Eine Grundschuld ist ein dingliches Recht. Der Inhaber der Grundschuld ist berechtigt, aus dem mit der Grundschuld belasteten Grundstück die Zahlung eines Geldbetrages (nebst Zinsen und Nebenleistungen) zu fordern. Grundschulden werden typischerweise im… Weiter »

Patientenverfügung: was ändert sich nach der Entscheidung des BGH?

Der Gesetzgeber gibt uns mit § 1901a BGB die Möglichkeit an die Hand, unseren Willen im Hinblick auf ärztliche Intensivmaßnahmen selbst rechtsbindend zu formulieren. Die Vorschrift ist damit Ausdruck des verfassungsrechtlich geschützten Rechts auf Selbstbestimmung aus Art. 2 Abs. 1 GG i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG. Wer schriftlich festlegt, dass bestimmte, zum Zeitpunkt der Festlegung noch nicht… Weiter »

Hausverkauf: wann muss der Ehegatte zustimmen?

Wenn Eheleute eine Immobilie besitzen und gemeinsam als Eigentümer im Grundbuch eingetragen sind, gibt es bei der Veräußerung in aller Regel keine Probleme. Die Eheleute treten gemeinsam als Verkäufer auf und sind beim Kaufvertrag auch beide Vertragsparteien. In der Praxis kommt es aber auch immer wieder vor, dass nur ein Ehegatte im Grundbuch eingetragen ist…. Weiter »

Erbe schlechter als Pflichtteil: Anfechtung möglich?

Wer Erbe eines Nachlasses wird sollte immer prüfen, ob er die Erbschaft annehmen oder ausschlagen möchte. Ausschlagen wird man die Erbschaft in der Regel dann, wenn feststeht, dass der Nachlass überschuldet ist. Die Frist für eine Erbausschlagung beträgt nur 6 Wochen ab Kenntnis des potentiellen Erben vom Erbfall. Diese kurze Frist ist häufig problematisch, da… Weiter »

Notar: was kostet eine Vorsorgevollmacht?

Jeder möchte gerne für das Alter vorsorgen. Den meisten Bürgern geht es dabei in erster Linie um die wirtschaftliche Altersabsicherung. Neben der Frage, ob ein angemessener Lebensstandard auch im Alter gegeben sein wird, beschäftigen sich immer mehr Menschen auch mit Fragen der gesundheitlichen und rechtlichen Absicherung. Die Menschen möchten in der regel nicht, dass ihnen… Weiter »

Welche Vorteile hat ein notarielles Testament?

Das deutsche Erbrecht kennt zwei Arten von ordentlichen Testamenten, das privatschriftliche und das notarielle. Wer ein Testament aufsetzen möchte sollte sich gut überlegen, welche der beiden Formen er für seine letztwillige Verfügung wählen möchte. Was spricht im einzelnen für das privatschriftliche Testament, und was für das notarielle Testament? Privatschriftliches Testament: kostengünstig, aber risikobehaftet Ein Vorteil… Weiter »

Bauträgervertrag: Kündigung durch Käufer möglich?

Es ist der Alptraum eines jeden Immobilienkäufers. Es wird ein Bauträgervertrag abgeschlossen, die ersten Raten werden gezahlt und dann stellt der Bauträger die Arbeiten ein oder hält sich nicht an den vereinbarten Fertigstellungsplan. Was können Betroffene in dieser Situation tun? Denkbar ist zunächst, vom Vertrag zurück zu treten, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen dafür gegeben sind…. Weiter »